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Oberflächenspannung
 

Die Oberflächenspannung ist ein wesentlicher Faktor für die Haftung der Farbe und damit der Bedruckbarkeit der Folie. Dieser Parameter besagt, wie gut sich eine bestimmte Oberfläche benetzen lässt, und wird durch die physikalischen (Oberflächenbeschaffenheit) und chemischen (Folienrezeptur) Eigenschaften der Folie bestimmt. Eine hohe Peak-Zahl sowie ein hoher Rz-Wert erhöht die Oberflächenspannung, während oberflächenaktive Gleitmittel (Silikone) einen negativen Einfluss auf die Oberflächenspannung haben. Zur Bestimmung der Oberflächenspannung werden Farben/Testtinten mit festgelegten Dyn-Werten verwendet.

Die Oberflächenspannungen, Rezepturen und Oberflächenstrukturen von Kunststoffen können sich sehr unterscheiden. PVC hat eine natürliche Oberflächenspannung von ca. 32 bis 34 Dyn. Polyolefine (PP, PE) weisen deutlich niedrigere Werte auf und lassen sich daher nur nach einer Corona-Behandlung bedrucken. Wenn möglich, sollte eine Corona-Behandlung vermieden werden, da die Wirksamkeit dieser Oberflächenbehandlung zeitlich begrenzt und der Nachweis schwierig ist.

 

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