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Viele Karten bestehen aus mehreren Schichten, die durch einen Laminiervorgang unter Wärme- und Druckeinwirkung ohne Einsatz von Klebstoffen fest miteinander verbunden werden. Als Material kommen vorwiegend PVC-Folien zum Einsatz, wobei andere Folien auf Wunsch ebenfalls verarbeitet werden können.
Die Laminiereigenschaften von PVC-Folien richten sich nach der jeweiligen Folienrezeptur. Additive, wie beispielsweise Acetat-Copolymer, setzen den Erweichungspunkt deutlich herunter. ABS wird dazu verwendet, den Erweichungspunkt zu erhöhen. Nachstehend finden Sie eine kurze sowie eine detaillierte Anleitung für den Laminierprozess.
ABS wird dazu verwendet, den Erweichungspunkt zu erhöhen.
Weitere Informationen zur Kartenherstellung finden Sie im Produktbereich „Karten” auf dieser Website.
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| 140 bis 150°C |
22 Minuten bei 8,6 Bar |
18 Minuten (8,6 Bar für die ersten 2 Minuten, 17,5 Bar für die restlichen 16 Minuten) |
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| 140 bis 150°C |
22 Minuten bei 8,6 Bar |
| 18 Minuten (8,6 Bar für die ersten 2 Minuten, 17,5 Bar für die restlichen 16 Minuten) |
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| Temperatursollwert richtet sich nach der jeweiligen Laminierpresse |
Während des Heizzyklus sollte die mittlere Folie in jeder Öffnung eine gemessene Temperatur von 121°C erreichen. |
Während des Kühlzyklus sollte der Werkstoff auf Raumtemperatur abgekühlt werden. |
| Die Temperatur der äußeren Folien (obere Folie in der Öffnung u. untere Folie in der Öffnung) sollte Temperatur von 121°C weitestgehend erreichen. |
Die maximale Temperatur des aus der Laminierpresse austretenden Materials sollte 38°C betragen. |
| Die Differenz zwischen beiden Schichten sollte nicht mehr als 5°C und idealerweise 2 bis 3°C betragen. |
Höhere Austrittstemperaturen bewirken ein Verziehen der Karte. |
| Die richtige Temperatur der Kernfolie garantiert eine maximale Verbundhaftung für Mehrschichtkarten. |
Einige Pressen sind mit Kühlvorrichtungen ausgestattet. Falls vorhanden, Ausgangstemperatur auf 13 bis 16°C einstellen. |
| Eine Temperaturdifferenz zwischen der mittleren und oberen oder unteren Lage von über 5°C könnte ein Vergilben und Verziehen der äußeren Lagen verursachen. |
Die Verweilzeit ist die Zeit, die in der Laminierpresse benötigt wird, um die Austrittstemperatur auf maximal 38°C zu senken. Diese Zeit ist nicht konstant. Mit einer Kühlvorrichtung sind 18 bis 20 Minuten typisch. |
| Nach Erreichen einer Temperatur von 121°C in der Kernfolie kann sofort der Kühlzyklus eingeleitet werden. |
Der Druck bleibt für die beiden ersten Minuten des Kühlzyklus auf gleicher Höhe wie beim Heizzyklus, weil die Temperatur in der Mitte jeder Öffnung weiter ansteigt. |
| Das Material braucht nur kurz auf 121°C erhitzt zu werden, um eine maximale Verbundhaftung zu erzielen. |
Nach zwei Minuten wird der Druck verdoppelt, um sicherzustellen, dass die PVC-Schichten während des Kühlvorgangs intakt bleiben. |
| Eine längere Verweilzeit bei 121°C ist nicht erforderlich. |
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